WIRTSCHAFTLICHES POTENTIAL
Die Südmärische Region
Die Südmährische Region gehört zu den Regionen mit wichtigem ökonomischem Potential. Die Wirtschaftsstruktur Südmährens nähert sich dank der Verbesserung der Beschäftigungslage an jene der entwickelten europäischen Länder an. Ein Vorteil der gegenwärtigen industriellen Struktur ist ihre große Diversifikation mit Orientierung auf Bereiche, die die Umwelt nicht belasten.
Mit der Höhe des durchschnittlichen Gehalts eines Angestellten 16 815 CZK für das Jahr 2004 ist Südmährische Region tief unter dem Durchschnitt in der Tschechischen Republik 18 582 CZK für das Jahr 2004. Wesentliche Unterschiede im Gehaltsniveau finden sich unter einzelnen Bezirken der Region. Das niedrigste Gehalt wurde im Bezirk Hodonín (14 612 CZK) angewiesen, im Gegenteil das höchste und den Republikdurchschnitt übersteigende Gehalt ist im Bezirk Brno-Stadt 18 249 CZK für das Jahr 2004. Im Zwischenbezirksvergleich sind die Durchschnittslöhne des Südmährischen Kreises auf 5. Platz.
| Reihenfolge | Sektor | Durchschnittslohn in CZK |
|---|---|---|
| 1. | Finanzvermittlung | 30 049 |
| 2. | Energetik | 20 657 |
| 3. | Unternehmerische Tätigkeit | 20 279 |
| 4. | Öffentliche Verwaltung | 18 659 |
| 5. | Ausbildung | 18 243 |
| 6. | Gesundheitswesen | 18 011 |
| 7. | Bauwesen | 17 172 |
| 8. | Verkehr | 15 763 |
| 9. | Handel | 15 744 |
| 10. | Sonstige Dienste | 14 779 |
| Quelle: www.czso.cz | ||
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Wichtige ausländische Investoren im Südmährischen Kreis:
Alps, Andrew Corporation, Celestica, Collins & Aikman, Danaher Motion, DHL, Hartman-Rico, IMI Norgren, Kompan, Lohmann & Rauscher, Manuli Hydraulics, Mergon International, Nichias, Otis, Saint Gobain Vertex, SIAD, Tyco, Velux, Vetropack.
Südmähren setzt die langjährige industrielle Tradition fort, in der die Stadt Brno als eines von den ältesten und bedeutendsten industriellen Zentren in Mitteleuropa auftritt.Brno – Stadt
| Die neuzeitliche Entwicklung der Stadt, die ihren Anfang im 19. Jahrhundert nahm, machte Brno zu einem Industriezentrum Österreich-Ungarns und später der Tschechoslowakei. Brno gehört mit seiner Umgebung zur bedeutendsten Konzentration an Produktionskapazitäten innerhalb der Tschechischen Republik und in den letzten Jahren wurde Brno ein attraktives Ziel für entwickelte Technologien in der Tschechischen Republik, was auch der erste Platz im Wettbewerb „Europäische Städte der Zukunft 2004/2005“, veranstaltet von dem Prestigemagazin FDI in der Kategorie von Visegrad-Gruppe, bestätigt. Es wächst hier die Zahl der unternehmerischen Subjekte, die sich auf moderne Technologien im Bereich Informatik, Telekommunikation (v.a. internetkommunikative Applikationen, Elektronik, Elektrotechnik, medizinische Technik und Entwicklungstechnik, Biotechnologien und Hi-Tech Bereiche) konzentrieren. Diese Bereiche sind auf der langen Forschungs- und Entwicklungstradition aufgebaut, an der auch im hohen Maße die brünner Universitäten und Hochschulen teilhaben. Die starke Position Brnos im Sektor Informatik und Telekommunikation, als auch das günstiges brünner Verhältnis betreffend das Potential der lokalen Arbeitskräfte sowie Preis und Zugänglichkeit im Vergleich mit anderen Gebieten der Tschechischen Republik, wurden auch im Rahmen einer unabhängigen Forschung bestätigt, die die Gesellschaft Pricewaterhouse Coopers im Mai 2000 durchführte. Diese Tatsachen bestätigen ausländische Investitionen von Firmen, wie z.B. Honeywell, das globale Entwicklungszentrum, das sich v.a. auf Lösungen und Produkte für Automatisierung in Gebäuden und für die Verbrennung spezialisiert. Oder IBM und Siemens, die hier ihre Softwareentwicklungszentren haben, oder Gesellschaften wie IngersollRand (Maschinenbau), FEI (Elektronenmikroskope), BMT (Sanitätstechnik), Pliva (Arzneimittel), die ihre Forschungs- und Entwicklungszentren in Brno haben. Weiter zum Beispiel CTP CR, ABB EJF, ABB Lumus, Alstom Power etc. |
Der steigende Anteil des Dienstleistungssektors am Gesamtwirtschaftsprodukt bringt die südmährische Wirtschaft auf europäisches Niveau. Für dieses Wachstum hat die Stadt Brno die größte Bedeutung, die Metropole der Südmährischen Region und gleichzeitig Messezentrum einer langjährigen Tradition für Mittel- und Osteuropa. Auf dem Brünner Messegelände, das eine Gesamtfläche von 650.000 m2 umfasst, erstrecken sich 16 Pavillons mit einer Ausstellungsfläche von 196.000 m2. Die Brünner Messe ist mit qualitativ hochwertigen, überdachten Ausstellungsflächen ausgestattet, die somit als einzige in der Tschechischen Republik die Veranstaltung von bedeutenden internationalen Messen technischer Orientierung ermöglichen. Sowohl die Brünner Messe-Infrastruktur als auch die Qualität der Dienstleitungen befinden sich auf einem Niveau, das mit dem Angebot entwickelter europäischer Messe-Metropolen durchaus vergleichbar ist. Das Messeprogramm umfasst fast 40 Projekte, die in unterschiedlicher Periodizität wiederkehren und praktisch alle Industriebereiche und -zweige umfassen. Diese Messeveranstaltungen ziehen jährlich über eine Million Menschen aus der ganzen Welt an und trägen zu Geschäftsentwicklung und zu der Erweiterung internationaler Beziehungen über die Grenzen der Tschechischen Republik bei. Zu den am stärksten besuchten Messen, die jedes Jahr in Brno stattfinden, gehören die Internationale Maschinenbaumesse, die Internationale Messe der Informations- und Kommunikationstechnologien INVEX, die Internationale Baumesse IBF, die Internationale Messe der Industrie des Reisenverkehrs GO und die Internationale Nahrungsmittelmesse SALIMA.
Die Entwicklung der Infrastruktur, der Computernetze, der Telekommunikationen von internationaler Reichweite machen Brno zu einer geeigneten Lokalität für ausländische Investitionen, die auf Produktionen mit hohem Wertzuwachs ausgerichtet sind.
Das bedeutendste städtische Entwicklungsprojekt ist die Brünner Industriezone - Èernovická terasa, welche mit ihrem Ausmaß von 179 ha, einer exzellenten verkehrstechnischen Zugänglichkeit und als Eigentum der Stadt Brno optimal sämtliche Voraussetzungen für Investitionen "Auf der grünen Wiese" erfüllt. Die Zone ist für Projekte aus ausgewählten Fachrichtungen der verarbeitenden Industrie, strategischer Dienstleistungen und technologischer Zentren bestimmt. Hier haben ihren Sitz folgende Firmen: Honeywell, Aguna, Carclo Technical Plastics Brno, Daido, Daikin, Ohmori Technos Corporation. Im Areal von CTP Invest Brno befinden sich Firmen: Acer, GigaByte Technology und Moduslink.
Tschechischer technologischer Park Brno stellt eine Entwicklungszone dar, die auf einem Gebiet von 10,5 ha die Vermietung von administrativen- und Produktionsräumen für leichte Hi–tech Industrie und strategische Dienste anbietet. Das Projekt wird von der Gesellschaft Technologický Park Brno, a.s., im Besitz der statutarischen Stadt Brno und der multinationalen Gesellschaft P&O mit Sitz in London, in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule in Brno (VUT), realisiert. Zu den Klienten des Parks gehören: IBM, FEI, Symbol Technologies, Honeywell Controls, Siemens, Èeský Mobil, Ness, Bobst Eastern Europe, Silicon Graphics, Timken, Control Techniques, Phoenix Contact, ENERGO – PRO, CSC Computer Science. Diese Gesellschaften beschäftigen insgesamt 800 Mitarbeiter.
Das Entwicklungsprojekt Südzentrum Brno ist auf die Erneuerung von 156 ha nicht genutztem Gebietes in nächster Nähe des Stadtzentrums ausgerichtet, realisiert die Stadt-Developergesellschaft JIŽNÍ CENTRUM BRNO, a.s. Dessen Ziel ist die Schaffung von Bedingungen für die weitere Entwicklung der Stadt, für administrative-, Handels-, kulturelle- und gesellschaftliche Zwecke mit der Möglichkeit eines komfortablen Wohnens einschließlich des Ausbaues von moderner Infrastruktur, hochwertigen Dienstleistungen und Verkehrsverbindung der Stadt Brno mit anderen europäischen Städten. Im Jahre 2005 realisierte hier die multinationale Gesellschaft ECE den erfolgreichen Umbau eines technischen Baudenkmales – der ehemaligen Maschinenfabrik und der Gießerei Vaòkovka und nahm den Betrieb des Geschäfts- und kulturellen Zentrums Galerie Vaòkovka auf.
Wichtigste Bürozentren: Administratives Zentrum Platinium Brno, Axis Office Park Modøice, Brno Business Park, Tschechischer technologischer Park Brno, IBC Brno, Lidická centrum Brno.
Vorbereiteter Ausbau von administrativen Zentren: CD Palace Brno, Spielberk Office Center Brno (Call-Zentrum der Fluggesellschaft Lufthansa), Vienna Point Brno.




